Die Selbsthilfekontaktstelle Steiermark ist eine zentrale Anlaufstelle
für alle Selbsthilfegruppen in der Steiermark.
„Für eine selbsthilfefreundliche Steiermark" - hinter diesem Motto stehen wir von der Selbsthilfekontaktstelle Steiermark,
weil es ein Ziel und eine Verpflichtung zugleich beinhaltet.
Ziel, weil es einer steten Überzeugungs- und Veränderungsarbeit bedarf. Denn der Kern des Selbsthilfegedankens ist ja,
die Fähigkeiten von Menschen so zu entwickeln bzw. zu fördern, dass sie in der Lage sind, ihre soziale Lebenswelt und
ihr eigenes Leben weitestgehend selbst zu gestalten.
Verpflichtung, weil gerade diese Gestaltungsmöglichkeiten auch in demokratisch verfassten Gesellschaften immer mehr bedroht werden.
Eine selbsthilfefreundliche Steiermark ist demnach gekennzeichnet von bürgerschaftlichem Engagement, Mitbestimmung und Solidarität!
SHG Stottern
Die neue Selbsthilfegruppe STOTTERN startet am 27.4.2012 um 19.00 in der SH-Kontaktstelle Leechgasse 30, 8010 Graz. Betroffene und Angehörige sind herzlich willkommen. Infos: 0650/22 72 927 und 0699/1600 5011.
Team
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Mag. Hannes Tertinek
Mediation, Familienberatung
und Sachwalterschaft |
Mag. Roland Moser Soziologe, Selbsthilfeunterstützer |
Ulrike Geiger
Selbsthilfeunterstützerin |
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Leechgasse 30, 8010 Graz |
Leechgasse 30, 8010 Graz |
Leechgasse 30, 8010 Graz |
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0699 / 16 00 50 42 |
0699 / 16 00 50 11 |
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Leitbild
Die Selbsthilfekontaktstelle Steiermark des Vereines „Sozial und Begegnungszentrum" ist keine therapeutische Einrichtung. Es geht vielmehr um die Aktivierung der Selbsthilfe bzw. um die Motivation zum Selbsthilfe-Engagement und um die Ermutigung zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe bzw. zur Gründung einer neuen Gruppe. Im Zuge dessen soll auch für die Betroffenen der Zugang zu geeigneten spezifischen Selbsthilfegruppen ermöglicht bzw. erleichtert werden.
Im persönlichen Gespräch werden die individuellen Bedürfnisse gefunden und die Form des Hilfebedarfes festgestellt. Die Selbsthilfekontaktstelle fungiert dabei als Clearingstelle und erleichtert die Entscheidungsfindung der Betroffenen. Sofern die Selbsthilfe nicht das adäquate Mittel zur individuellen Problembewältigung ist, wird der/die SH-Interessent/in an andere professionelle Versorgungsangebote des Sozial- und Gesundheitssystems weiterverwiesen. Im anderen Fall wird der/die SH-Interessent/in vorerst zu einer bereits bestehenden Selbsthilfegruppe verwiesen.
Information und praktische Hilfestellung wird nicht nur zu Beginn, also in der Eintritts- oder Gründungsphase, sondern auch in späteren Phasen des Gruppenprozesses benötigt. Um das Bestehen einer Gruppe zu sichern, bedarf es vielfach der Krisenintervention. Professionelle Selbsthilfeunterstützung dient auch zur Entlastung der Kontaktpersonen der einzelnen SH-Gruppen, weil diese oftmals einer höheren Arbeitsbelastung ausgesetzt sind.
Die professionelle SH-Unterstützung erfolgt auf Basis der Fachstandards für die Unterstützung von Selbsthilfegruppen die von der ArGe Selbsthilfe Österreich erarbeitet wurden. Die Fachstandards sind die „Regeln der Kunst" für die verschiedenen Bereiche der SH-Unterstützung. Sie stellen die professionellen Grundlagen der SH-Unterstützung dar, legen zum einen die räumliche und sachliche Ausstattung, die Qualifizierung sowie die Anzahl der MitarbeiterInnen fest und zum anderen stellen sie auch die methodischen Grundlagen der SH-Unterstützung dar.
Unser Aufgabenbereich
Was leistet die Selbsthilfekontaktstelle?
- Beratung, Information, Aufklärung und Unterstützung im organisatorischen und administrativen Bereich
- kostenlose Rechtsberatung
- professionelles Konfliktmanagement (Mediation)
- Herausgeber des steiermarkweiten Selbsthilfegruppenverzeichnisses
- Präsentation von Selbsthilfegruppen in der Selbsthilfekontaktstellen Homepage
- Vertretung der Selbsthilfegruppeninteressen bei Veranstaltungen
- Abhaltung eines jährlichen Selbsthilfe-Informationstages
- verstärkte Informations- und Aufklärungskampagne in den Medien
- Aufnahme von Gesprächen zur besseren Verankerung der Selbsthilfeanliegen im Gesundheits- und Sozialbereich auf Landesebene
- Verankerung der Selbsthilfeanliegen im Ausbildungsbereich, in Lehre und Forschung
- Informationstransfer mittels eines Selbsthilfe-Newsletters
- Vernetzungsarbeit innerhalb der Selbsthilfegruppen und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens
- Fort- und Weiterbildungsangebote für Selbsthilfegruppenteilnehmer/innen
- ReferentInnenpool
- Computerarbeitsplätze für Selbsthilfegruppen
- Räume für Gruppentreffen




